Die Wirbelsäule - Verbindungsglied zwischen Gehirn und Körper

Die Wirbelsäule hält den Körper aufrecht, trägt den frei beweglichen Schädel und stützt Schulter- und Beckengürtel. Von der Wirbelsäule aus werden alle Organe und Funktionen im Körper gesteuert. Wenn alle Wirbel übereinandergestellt sind, bilden die Wirbellöcher den Wirbelkanal, der das empfindliche Rückenmark enthält. Zwischen je zwei benachbarten Wirbeln ist ein Loch, durch das die Rückenmarksnerven austreten. Somit ist jeder Wirbel über das Nervensystem mit ganz bestimmten Organen im Körper verbunden. Wenn sich nun, wie bei ca. 95% aller Menschen, im Laufe der Jahre einzelne oder meist sogar mehrere Wirbel leicht verschoben haben, kann es zu Reizungen der an der Wirbelsäule austretenden Nerven kommen. Dies kann unterschiedliche Auswirkung auf die verschiedenen Organe haben. Es kann zu Schmerzzuständen im Rückenbereich, aber auch zu div. anderen Krankheiten wie Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Allergien, Hautausschläge, Schmerzen im Nacken, Atembeschwerden, Gallebeschwerden, Kreislaufstörungen, Müdigkeit, Verstopfung, Krampfadern, Hämorrhoiden, Kniebeschwerden und vielem mehr führen.

Die DORN-Therapie bietet eine natürliche Methode zur Ermittlung und Korrektur von Fehlstellungen in der Wirbelsäule bei Erwachsenen sowie auch bei Kleinkindern und Jugendlichen.

Wie funktioniert die Dorntherapie?

Die von Dieter DORN aus dem Allgäu vor ca. 37 Jahren intuitiv empfangene Methode basiert darauf, mit den Daumen die Dorn-Fortsätze am Rücken zu erspüren. Die dabei erspürten Fehlstellungen einzelner oder mehrerer Wirbel, werden durch seitlichen Druck auf den Dornfortsatz oder auch, wo dieses möglich ist, durch einen Druck auf den entsprechenden Querfortsatz eingerichtet. Das erfordert viel Einfühlungsvermögen seitens des Therapeuten, da nur sehr sanfter Druck ausgeführt wird. Der Patient arbeitet bei der Behandlung mit, indem er bestimmte Bewegungen ausführt. Betont sei an dieser Stelle, daß es sich dabei um keine chiropraktische Methode handelt. Es wird nicht eingerenkt!

Damit die nun so ausgerichtete Wirbelsäule in ihrer optimalen Lage bleibt, bedarf es allerdings einiger Vorkehrungen. In erster Linie ist hier die Mitarbeit des Patienten gefordert. Bestimmte Gewohnheiten wie z.B. einseitiges Tragen, Bücken, Heben, Beine übereinanderschlagen müssen aufgegeben werden. Zusätzlich bekommt der Patient leichte Übungen mit auf den Weg, die er regelmäßig durchführen sollte. Diese Übungen sind nicht schwierig und können auch zwischendurch oder am Arbeitsplatz durchgeführt werden.

Muss diese Behandlung wiederholt werden?

Oft ist schon nach einmaliger Behandlung sofortige Besserung der Beschwerden und ein anderes Wohlbefinden festzustellen. Manchmal müssen noch einige Behandlungen folgen, vor allem wenn schwerwiegendere Wirbelverschiebungen vorlagen. Normal sollten 1-3 Behandlungen ausreichen.

So wie viele Ihr Auto mehrmals im Jahr zur Inspektion geben, wäre es jedoch sinnvoll 2 x im Jahr die Wirbelsäule und die Beinlängen mit der Dorn-Methode zu überprüfen und gegebenenfalls zu korrigieren. Damit könnte man vielen möglichen Krankheiten vorbeugen.

Was ist nach der Behandlung zu beachten?

Natürlich muß sich jetzt zunächst die Muskulatur auf den neuen Knochensitz einstellen, was einige Tage dauern kann. So sollte man sich nach der Behandlung ein paar Tage schonen und keine großen körperlichen Anstrengungen unternehmen. Vor allem Gymnastik mit Stretching sollte vermieden werden. Es kann 1- 2 Tage nach der Behandlung auch zu einer Art Muskelkater oder Muskelschmerz kommen. Dieser sollte jedoch nach 2-3 Tagen wieder abgeklungen sein.

Welche Auswirkungen kann das Ausrichten der Wirbelsäule noch haben?

Oft sitzen an der Wirbelsäule aufgestaute emotionale und psychische Blockademuster. Auch und gerade, weil die Wirbel oft aufgrund einer solchen psychisch, emotionalen Schwäche aus Ihrer idealen Lage geraten sind, kann ein Einjustieren der Wirbel und der damit verbundenen Energetisierung des Rückens, eine Auflösung dieser Blockaden bewirken. Damit einhergehen können psychische und emotionale Veränderungen. Somit können nach einer Behandlung auch Erinnerungen und Emotionen auftauchen, die verarbeitet werden müssen.Frühere Erlebnisse "sitzen" manchmal an den Fehlstellungen bzw. Blockaden. Werden nun alle diese Blockaden vollständig aufgelöst, kann die Energie wieder fließen.

Kann eine Behandlung mit der DORN-Methode schaden?

Das gefühlvolle Abtasten an den Dornfortsätzen und das mitfühlende Verschieben der Wirbel und Gelenke ist entscheidend. Da dies sehr sanft geschieht, ist ein Verletzen der Wirbelsäule, Nerven oder Muskulatur kaum möglich. Selbst Osteoporosepatienten können mit dieser sanften Methode vorsichtig behandelt werden. In den letzten 37 Jahren sind keine Komplikationen bekannt geworden.

Wer sollte die Therapie nutzen?

Eine Behandlung nach der DORN-Therapie kann jeder nutzen. Ein Baby kann ebenso behandelt werden wie beispielsweise ein 90-jähriger Mensch. Dieter Dorn´s neues Buch trägt den Titel "Es ist nie zu spät für einen gesunden Rücken"! Aber auch gerade bei Kindern kann mit der Dorntherapie sehr viel erreicht und z.B. einer Skoliose entgegengewirkt werden. Einzige Ausnahme sind Wirbelentzündungen oder frische Verletzungen. Besonders bei akuten Schmerzen, wie Ischialgien, Hexenschuss oder spontan verschobenen Wirbeln ist diese Therapie oft sofort helfend und lindernd. Aber auch bei vielen anderen Beschwerden, wie Kopfschmerzen, Nervosität, Migräne, Schwindel, Tinnitus, steifem Genick, Schulterschmerzen, Schmerzen in Armen und Händen, Herzrhythmusstörungen, Leberleiden, Kreislaufschwäche, Magenbeschwerden, Nierenbeschwerden, Verstopfung, Menstruationsbeschwerden, Impotenz, kalten Füßen und sogar Hämorrhoiden kann sie eine gute Hilfe sein.